Lungenheilanstalt

Die Knappschafts-Heilstätte wurde von 1896 bis 1898 vom Architekt Gustav Hasse erbaut. Die ersten Patienten wurden aufgenommen und gleichzeitig die Eröffnung fand im Januar 1898 statt, die Einweihung war aber erst im Oktober 1898. Erstmal zählten Bergleute zu den Patienten, aber in der Kriegszeit wurde die Einrichtung als Lazarett verwendet. In der Nachkriegszeit wurde die Klink von der russischen Armee besetzt und in Betrieb gehalten. Danach wurde die Behandlung von Lungenkranken wieder aufgenommen. Die Zahl der Patienten stieg stark nach dem Zweiten Weltkrieg. Ende der 1960er Jahre wurde die Klinik als ein Reha-Zentrum für Querschnittsgelähmte verwendet. Allerdings entsprachen die Standards nach der Wende nicht mehr den westlichen Ansprüchen. Als Ersatz wurde eine neue Klinik gebaut. Seit der Schließung März 1997 steht die Einrichtung leer und wird der Natur überlassen.