Zeche Büchenberg

Die Erzgrube Büchenberg ist ein als Schaubergwerk betriebenes ehemaliges Eisenerzbergwerk heute. Die Erzgrube ist mehrere 100 Jahre alt, im 16. Jahrhundert wurde der Abbau bis 1925 in unterschiedlichen Intensitäten betrieben, danach wurde der Betrieb eingestellt. In den 30er Jahren wurde der Betrieb wieder aufgenommen, hiermit wurde die Rüstungsindustrie gedeckt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Grube erstmal stillgelegt, aber im Jahr 1946 nahm man den Betrieb wieder auf. Die Grube war nun Staatseigentum. Als die DDR besseres Eisenerz aus der Sowjetunion bekommen konnte wurde der Betrieb 1970 eingestellt. Erstmal wurden die Tagesanlagen als Ferienobjekte genutzt. So wurde geplant die Grube als Schauwerk um zu bauen und zu renovieren. am 7. Oktober 1989 wurde das Schaubergwerk eröffnet. 

Der Zugang zum Bergwerk erfolgt nicht über den alten Förderschacht, sondern über eine Treppe entlang der Einfahrt der alten Industrieseilbahn in das Bergwerk, mit der früher das gebrochene Eisenerz aus dem Bergwerk gefördert wurde. Seit 1993 ist das Bergwerk auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte befahrbar. Der Führungsweg durch das Bergwerk hat eine Länge von 600 Metern. Insgesamt umfasst das Bergwerk ein Streckennetz von mehr als 40 Kilometern auf sechs Sohlen, die überwiegend für Besucher nicht zugänglich sind. Im Schaubergwerk sind noch die Bergbaumaschinen vorhanden, die in den 1950er und 1960er Jahren im DDR-Bergbau eingesetzt wurden. Die Maschinen und das Gezähe sind funktionstüchtig und werden bei Führungen vorgeführt, so ein Überkopflader, ein Erzschrapper und mehrere Bohrhämmer.

Bis zum 1. Juli 2006 wurde das Schaubergwerk in Trägerschaft der Stadt Elbingerode betrieben. Seitdem ist die Anlage verpachtet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Erzgrube_Büchenberg